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Der Bowling Pin

Bowling Pin

1.Höhe: 38,1 cm.

2.Die Unterseite des Pin hat einen Durchmesser von 5,74 cm
und einen Umfang von 17,95 cm.

3.Der Durchmesser der breitesten Stelle beträgt 12,11 cm
und hat einen Umfang von 38,03 cm.

4.Der Durchmesser der schmalsten Stelle beträgt 4,56 cm
und hat einen Umfang von 14,34 cm.

5.Oben beträgt der Durchmesser des Pin 6,47 cm
und hat einen Umfang von 20,32 cm.

Diese Pin-Maße sind einheitlich und entsprechen den Vorschriften des ABC (American Bowling Congress) jetzt USBC. Heute werden die Pins aus 19 verschiedenen Holzteilen (80 - 100 Jahre altes Ahornholz) geleimt und unter hohem Druck zusammengepresst. Die Pins bekommen dann eine Umhüllung aus Gewebe mit einer Kunststoffbeschichtung. Unten am Pin befindet sich ein Nylonring, der das zersplittern verhindern soll. Seit einigen Jahren gibt es auch Vollkunstfoffpins die sich Twister nennen. Das Gewicht der zehn Pins darf max. 17,2 kg und min 14,5 kg betragen.

 Das Pin-Dreieck

Wenn man ein Pin-Dreieck  metrisch bemaßt, kommen immer ganz krumme Zahlen heraus.
Bemaßt man in Inch, schaut das Ganze gleich anders aus.

Das Pindreieck

Die 10 Pins werden dann in einem gleichseitigem Dreieck aufgestellt mit den hier angegebenen Maßen.
Auch ist die Nummerierung überall die Gleiche und verbindlich.
1 Inch = 2,54 cm, wobei 12 Inch einem Amerikanischen Fuß entsprechen.


Und wie spielt man nun am besten den Ball an die Pins,
damit alle auf einmal umfallen, und man einen Strike erhält?


Die klassische Variante
Der beste Punkt wo man die Pins treffen sollte ist für einen Rechtshänder genau zwischen Pin 1 und 3 mit einem Einlaufwinkel von 6 - 8 Grad von der Längsachse der Bahn aus gesehen. Der Ball wird dann bei einem idealen Lauf den Pin 1 - 3 - 5 - 9 treffen, mehr nicht. Der Rest soll dann durch einen guten Pinmix mit umgeworfen werden.

Kommt man gerade von vorne zwischen 1 und 3 wird man den 5er Pin nicht treffen, da dieser durch den 1er Pin abgedeckt wird. Der Ball wird nach rechts weggedrückt. Spielt man direkt auf den 1er Pin, trifft man zwar den 5er und dahinter noch den 8er und 9er. Allerdings werden die Pins 2 + 4 nach links, und die Pins 3 + 6 nach rechts weggedrückt und der 7er und 10er Pin stehen alleine da.

Daher spielen viele Bowlingspieler ein Kurvenball um eben diesen Einlaufwinkel von 6 - 8 Grad zu erreichen, damit der 1er Pin den Ball nicht vom 5er Pin weg drückt und der Ball den Strike durchsetzt. Wird dagegen der Winkel zu groß, wird der Ball statt den 9er Pin den 8er treffen und eben besagter 9er Pin wie angeschraubt stehen bleiben.

Nun 6 - 8 Grad klingt nicht viel, ist aber auf 18 Meter gerechnet ca. 1,5 - 2 Meter Winkelabstand. Nur da ist schon längst die Nachbarbahn. Das ist einer der Gründe warum man Bälle spielt, die einen Haken laufen. Es ist aber nicht der einzige Grund.


Die Asiatische Variante
Einen ganz anderen Weg beschreiten vor allem Spieler aus dem Asiatischem Raum. Sie spielen mit relativ leichten Bällen direkt von vorne zwischen den 1er und 3er Pin hinein, und der Ball soll dann am Pin 1 - 3 - 6 und 10 entlang laufen. Dabei soll Pin 1 Pin 2, 4, und 7 mit umwerfen, Pin 3 soll Pin 5 und 8 mitnehmen, und der 6er noch den 9er. Damit der Ball auch schön an der Pin Reihe 1, 3, 6, 10 entlang läuft wird ihm eine Drehung mitgeben, die aussieht als wenn man einen Hubschrauberrotor auf die Bahn setzt. Daher auch der Name Helikopter Ball. Die Drehachse steht im rechten Winkel hochkant zur Bahn. Diese Spielweise erfordert eine hohe Genauigkeit, kann aber äußerst effektiv sein.