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Eine leicht zu spielende Ölung

Leichte Ölung

Dieses Ölbild ist das, was man landläufig als einen Hausschuss oder eine offene Bahn bezeichnet. Diese oder ähnliche Bahnverhältnisse findet man fast auf jeder Bowling Anlage.
Es fällt sofort auf, dass in der Mitte sehr viel Öl liegt und die äußeren 7-8 Leisten nur sehr kurz geölt sind und dann bis auf 40 Fuß herunter gepuffert werden. Typisch ist auch, dass die äußersten 1-2 Leisten überhaupt nicht geölt werden. Sehr gut ist auch am Composite Graph zu erkennen, dass zwischen der 6 und 10 Leiste die Ölmenge stark ansteigt. Das spiegelt auch das Ratio von 11,5:1 sehr deutlich wieder.
Das Ergebnis ist, dass wenn man den Ball zu weit nach außen legt, der Ball durch seine Rotation kurz bevor er in die Rinne fällt, regelrecht von dieser abprallt (Bumper Bowling). Dieses Ölbild lässt in Kombination mit einem stark ziehenden Ball einen Trichter entstehen, in den man den Ball nur hinein zu werfen braucht. Spielt man den Ball weit nach außen, wird er durch die trockenen Bereiche zur Gasse zurück geführt. Hält man dagegen den Ball weit innen wird er durch die hohe Ölmenge nur einen sehr kleinen Haken laufen, und wieder die Gasse treffen. Er läuft also an der langen und scharfen Grenze zwischen wenig und sehr viel Öl entlang und wird fast zwangsweise in die Gasse geführt.

Und der Overhead dazu

Overhead

Der Overhead zeigt auch sehr deutlich, dass auf den äußeren Leisten so gut wie kein Öl ist. Und geradezu ins Auge springt die "Ölmauer" zwischen Leiste 6 und 10.  Man muß also den Ball von der Mitte aus nur in Richtung Rinne mit genügend Rotation werfen. Die trockenen Bereiche außen auf der Bahn werden dafür sorgen, dass der Ball wieder in Richtung Mitte zurück läuft bis er an der besagten Ölmauer hängen bleibt, die er nicht nach innen überwinden kann.
Der Ball wird so zu sagen durch das Ölbild Justiert, um dann im Backend richtig in die Gasse zu Laufen und den Strike durch zu setzten.