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Verbandsstrukturen beim Bowling.

Viele reden darüber, nur die wenigsten wissen wirklich was wie zusammen gehört.
Darum hier einmal die wichtigsten Verbände im Überblick mit einer kurzen Erklärung.

Bowling Verbände
FIQ: Federation des Quilleurs.
http://www.fiq.org/

Der Weltkegler Dachverband. Unter Ihm versammelt sich alles was irgend etwas mit Bowling oder Kegeln zu tun hat. Hier wird auch der Kontakt zum IOC gehalten, um Bowling vielleicht irgendwann einmal Olympisch zu bekommen.
WNBA: World Nine Pin Bowling Association.
http://www.fiqwnba-nbc.de/

Der Dachverband für alle die auf Neun Pins oder Kegel spielen. Also der Verband der klassischen Kegler.
WTBA: World Ten Pin Bowling Association.
http://www.worldtenpinbowling.com/

Der Bowling Verband der für uns zuständig ist. Hier werden die Regularien erstellt, und von diesem Verband werden auch die Weltmeisterschaften abgehalten. Hier wird beschlossen was beim Bowling wirklich Sache ist. Die WTBA unterteilt sich in 3 Zonen. Europa, Amerika und Asien
IOC: International Olympic Committee.
http://www.olympic.org/

Ich denke das kennt jeder. Muss man nicht weiter erklären. Nur eines. Es ist eigentlich der große Traum, das Bowling mal in den Event mit den 5 Ringen aufgenommen wird. 1988 in Seoul war Bowling schon einmal Demonstration Wettbewerb, unter anderem mit Achim Grabowski, man hat es aber nicht geschafft. Das Interesse der Asian Zone war damals noch recht gering, womit man sich beim IOC sagt, das Interesse weltweit ist nicht groß genug. Komisch, wo Bowling eine der Sportarten ist, die Weltweit mit die meisten aktiven Spieler vorweisen kann (ca. 100 Mio.).
USBC: United States Bowling Congress.
http://www.bowl.com/

Anfang 2005 haben sich die großen amerikanischen Verbände zum USBC zusammengeschlossen. Zwar hat der USBC bei der WTBA auch nur eine Stimme. Aber ich denke schon, das der Verband der für das Regelwerk im Bowling so wie wir es heute kennen maßgeblich verantwortlich ist, schon eine sehr gewichtige Stimme hat.
PBA: Professional Bowlers Association.
http://www.pba.com/

Die Vereinigung der Profis. Hier kann man das große Geld verdienen so man Bowling spielen
kann!!!!
Versucht haben es schon viele, sich dann letztlich in der Tour zu behaupten nur wenige. Hier wird wirklich was verlangt, Spielerisch wie Mental. Aber es immer wieder schön anzuschauen. Es ist das was meistens gezeigt wird, wenn Bowling mal im Fernsehen kommt.
ETBF: European Ten Pin Bowling Federration.
http://www.etbf.eu/

Unser Verband hier für Europa. Mitglied bei der WTBA. Verantwortlich für große Europäische Turniere und Meisterschaften sowie deren Austragung und Genehmigung.
DBU: Deutsche Bowling Union.
http://www.dbu-bowling.com/

Anfang der 90er von den Landesverbänden gegründet, um in die recht zerpflückte damalige Struktur eine Linie zu kriegen. Verantwortlich für die Bundesligen, Deutschen Meisterschaften und den Nationalkader. Da die DBU als einziger Verband beim DSB Mitglied ist, hat die DBU meiner Meinung nach den alleinigen Vertretungsanspruch für den Leistungssport.
Bundesverband Bowling e.V.
http://www.bowlingverband.de

Es ist der Verband der Bahnbetreiber in Deutschland. Es sind auch diejenigen, die Bowling im Jahr 2009 und 2010 über Eurosport wieder ins Fernsehen gebracht haben. Mal sehen wie es weiter geht.
DKB: Deutscher Keglerbund.
http://www.deutscher-keglerbund.de/

Wie im großen, so im kleinen. Der Deutsche Kegler Dachverband in dem Bowling und die Kegel- Sportarten Classic, Bohle und Schere zusammen geschlossen sind. Wenn auf einer Bowlingbahn Wettbewerbe im Namen der DBU oder seiner Verbände stattfinden, muss diese eine Abnahme durch den DKB oder seiner Organe haben (Technische Kommission).
DOSB: Deutscher Olympischer Sportbund.
http://www.dosb.de/de

Die beiden Verbände DSB und NOK haben sich Anfang 2006 zusammen geschlossen. Die DBU ist über den DBK der einzige Bowlingverband in Deutschland, der Mitglied beim DOSB ist. Hier ist es dann auch möglich Fördermittel aus Steuermittel vom Staat zu erhalten für Jugendarbeit usw.
DBO: Deutsche Bowling Organisation.
http://www.dbo-bowling.org/

Ein "loser" Zusammenschluss der verschiedenen Bowlingverbände in Deutschland. Im Vordergrund steht die Förderung des Bowling allgemein. Außerdem geht es darum, erst einmal ins Gespräch zu kommen, und sich nicht gegenseitig ins Gehege zu kommen. Man sah sich lange Zeit als Konkurrenten. Z.B. dürften Spieler der DBU nicht an Turnieren des DBV teil nehmen ohne dafür eine Sperre von der DBU zu riskieren. Das ist keine Willkür der DBU, sondern internationales Regelwerk. In der DBO wird dann nach Lösungen gesucht um solche Dinge zu vermeiden.
DBV: Deutscher Bowling Verband.
http://www.dbv-bowling.de/

Hier tritt das rein Sportliche etwas in den Hintergrund, der Verband sieht das etwas eher von der Freizeit Seite aus. Auch ist das Regelwerk nicht ganz so streng (z.B. kein Rauch- und Alkoholverbot bei Wettbewerben).
BS: Betriebssport.

Vor allem im Norden der Republik beheimatet.
FBV: Freizeit Bowling Verband.
http://www.leipzigerallerlei.de/fbv/fbv.htm

Der zweite Freizeit Bowlingverband. Ähnlich dem DBV.
BSKV: Bayerischer Sportkegler Verband Sektion Bowling.
http://www.bowling-bayern.de/

Unser Landesverband hier in Bayern. Es gibt noch 15 weitere Landesverbände in Deutschland, alle Mitglied bei der DBU. Hier werden die Ranglistenkarten betreut, die jeweiligen Landesmeisterschaften und Verbandsturniere (Clubpokal etc.) veranstaltet, und der ganze Ligabetrieb "verwaltet". Im Landesverband sind die Vereine zusammen geschlossen.
Vereine und Clubs.
http://www.bowlinglinks.de/

Die Vereine können sich noch in Clubs unterteilen, müssen aber nicht. Da es in einem Ort nur einen Verein geben darf laut BSKV Satzung, hat man die Möglichkeit im Verein Clubs zu gründen, wenn Mitglieder nicht miteinander spielen wollen oder können. Man ist dann über den Club Mitglied beim Verein.